Farb-Signieranlage in einem Stahlwerk

Stahlbleche werden in verschiedenen Grössen und Qualitäten hergestellt, die z.B. im Schiffbau, Automobilbau oder der Röhrenherstellung eingesetzt werden.
Damit im Walzwerk die Bleche richtig verladen und beim Kunden die Bauteile korrekt zugeordnet werden können, werden die Bleche nach dem Richten mit einem Code signiert. Die hierfür erforderliche Signierfarbe wird in
20-Liter-Behältern angerührt und vorgelegt.
Tägliche Temperaturänderungen in der Walzwerkhalle und Lösemittelverlust beeinflussen die Viskosität der Farbe. Die Viskosität darf sich nur in einer engen Bandbreite bewegen, da sonst das Schriftbild der Signatur durch zu starkes Verlaufen oder zu langes Trocknen verändert oder gar unleserlich wird. Da eine Temperierung der Farbe nicht durchführbar ist, wird die Viskosität durch Zugabe von Lösemittel oder Farbe eingestellt.
Bisher wurde die Viskosität zwei- bis dreimal täglich mit einem DIN-Auslaufbecher gemessen. Bei einem 3-Schicht-Betrieb weichen die Messergebnisse oftmals stark voneinander ab, da z.B. die Nachtschicht bei niedrigerer Temperatur misst und bei Ende der Frühschicht die Farbe schon wieder erheblich wärmer ist.
Mit einem ViscoScope VA-100 / VS-D250 Prozess-Viskosimeter wird die Farbe nun kontinuierlich gemessen und daraus ein Trend abgebildet. Mit Hilfe des Trends wird die Viskosität jetzt über den gesamten Tagesverlaufs optimal eingestellt. Dadurch wird auch keine Farbe und kein Lösemittel mehr durch falsches Dosieren vergeudet.
Der Sensor ist totraumfrei in der Zuleitung zum Signierkopf eingebaut. Der Transmitter ist mit einem Prozessleitsystem verbunden, um den Trend der Viskosität zu visualisieren.
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