FAQs

Mit welchen Prozessverbindungen sind die ViscoScope Sensoren verfügbar?
Der Sensor kann mit jedem Standard- oder kundenspezifischen Flansch gefertigt werden. Die normalen Flanschgrössen sind zwischen DN50 / 2“ und DN250 / 10“. Aber auch Sonderanfertigungen mit angepassten Abmessungen sowie antiseptische Fittings für einen absolut totraumfreien Einbau sind erhältlich. Fragen Sie uns nach Ihrem Wunschflansch, bisher konnten wir jede Prozessverbindung realisieren.

Welche Vorteile bietet das ViscoScope mit seiner oszillierenden Torsion zu anderen Schwingungsviskosimetern?
Aufgrund dieses Messprinzips ist das Prozess-Viskosimeter unabhängig von der Strömungsrichtung und -art. Es spielt keine Rolle, ob eine turbulente oder eine laminare Strömung vorliegt, der Sensor seitwärts oder axial angeströmt wird. Dies haben Versuche mit scherraten-unabhängigen Ölen bewiesen. Desweiteren ist das Viskosimeter unempfindlich gegen Gasblasen im Medium. Mit der oszillierenden Torsion wird eine Scherwelle erzeugt, die nur äusserst gering in das Medium eindringt, d.h. bei einer Gasblase, die den Messfühler berührt, wird nur der Flüssigkeitsfilm der Glasblase gemessen. Die Scherwelle dringt nicht in die Gasblase ein.

Ist eine bestimmte Einbaulage des Sensors notwendig?
Nein, Sie können den Sensor in jeder Orientierung in einen Reaktor, Behälter oder eine Rohrleitung einbauen. Die Installation sollte jedoch „Sinn“ machen, damit die Messung zu einer optimalen Prozessregelung und -steuerung führt. Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren, wir helfen gern mit unseren vielfältigen Erfahrungen weiter.

Haben Anlagenvibrationen Einfluss auf die Messung?
Vibrationen entstehen durch Rührwerke oder Pumpen, die jedoch durch die Masse in einem Behälter oder einer Rohrleitung gedämpft werden. Aufgrund der Sensorkonstruktion und eines elektronischen Filters werden mögliche Einflüsse eliminiert, so dass die Reproduzierbarkeit der Messung gewährleistet ist.

Muss das System gewartet werden?
Aufgrund der geringen Amplitude bei der Resonanzfrequenz des Systems unterliegt der Sensor keiner Materialermüdung oder -veränderung. Da der Messfühler komplett verschweisst ist, sind weder bewegliche Teile noch Lager oder Dichtungen am Sensor vorhanden. Wir haben eine Vielzahl von Applikationen, in denen die Systeme seit mehr als 10 Jahren rund um die Uhr laufen. Ein Kalibrationsüberprüfung des Viskosimeters ist nicht erforderlich. Doch oftmals verlangen QM-Vorschriften eine jährliche Kontrolle der Kalibration. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine Überprüfung des Systems wünschen.

In welchen Flüssigkeiten kann das ViscoScope-Viskosimeter eingesetzt werden?
In allen Flüssigkeiten, von niedrigviskosen Emulsionen bis hochviskosen Polymerschmelzen. Unabhängig, ob es sich um nicht-newtonische oder newtonische Medien handelt bleibt die Messung reproduzierbar.

Bei welchen Temperaturen und Drücken kann der Sensor eingesetzt werden?
Der Sensor VA-300 kann bei Prozesstemperaturen bis zu 450°C (840°F) eingesetzt werden, Sonderkonstruktionen sogar bis 1500°C (2730°F). Der Prozessdruck wird durch den Flansch limitiert.