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Chemie

Beschichtungen

Eine Kunstharzlösung wird aus einem Vorratsbehälter in eine offene Auftragswanne und wieder zurück in den Vorratsbehälter gepumpt. In der Wanne befindet sich eine Auftragswalze, welche das Harz auf eine Trägerbahn aufbringt. Durch den Harzkreislauf wird sichergestellt, dass der Auftragswalze immer frisches und homogenes Harz zugeführt wird.

 

Eine gleichmässige Verteilung des Harzes auf der Trägerbahn bestimmt die Qualität des Endproduktes. Die Schichtdicke des Harzes sollte aus Kostengründen nicht stärker als notwendig sein. Um diese beiden Parameter auch bei hoher Auftragsgeschwindigkeit optimal zu erreichen, muss die Viskosität des Harzes in einer spezifizierten Bandbreite gehalten werden.

 

Durch die offene Wanne verdunstet ein Teil des Lösemittels, so dass die Viskosität im Laufe der Zeit ansteigt. Das ViscoScope® Viskosimeter misst die Viskosität während des gesamten Prozesses und zeigt die Veränderung sofort an. Je nach Einbindung des ViscoScope® Viskosimeters kann eine Lösemittelzugabe automatisch oder manuell erfolgen, um die Viskosität wieder erneut auf den optimalen Wert einzustellen.

 

Sie möchten mehr erfahren? Senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Reportage 500“ an info@marimex.de und erhalten Sie umgehend unsere Erfolgs-Reportage.

 

Farben und Lacke

Stahlbrammen werden zu Grobblechen gewalzt, die in verschiedenen Grössen und Qualitäten z. B. im Schiffbau, Offshore Konstruktionen oder in der Röhrenherstellung eingesetzt werden.

 

Damit im Walzwerk die Bleche richtig verladen und beim Kunden die Bauteile korrekt zugeordnet werden können, werden die Bleche nach dem Richten mit einem Code signiert. Ein Signierkopf überträgt die Farbe, die in 20 Liter Behältern angerührt und vorgelegt wird, auf das Blech.

 

Tägliche Temperaturänderungen in der Walzwerkhalle und der Verlust von Lösemittel beeinflussen die Viskosität der Farbe. Die Viskosität darf sich nur in einer engen Bandbreite bewegen, da sonst das Schriftbild der Signatur durch zu starkes Verlaufen oder zu langes Trocknen verändert oder gar unleserlich wird. Da eine Temperierung der Farbe nicht durchführbar ist, wird die Viskosität durch Zugabe von Lösemittel oder Farbe eingestellt.

 

Bisher wurde die Viskosität mit einem DIN-Auslaufbecher täglich 2 bis 3 mal gemessen. Bei einem 3 Schicht Betrieb weichen die Messergebnisse oftmals stark voneinander ab, da z. B. die Nachtschicht bei niedrigerer Temperatur misst und bei Ende der Frühschicht die Farbe schon wieder erheblich wärmer ist.

 

Mit dem Einsatz eines ViscoScope® Prozess-Viskosimeters wird die Farbe nun kontinuierlich gemessen und ein Trend abgebildet. Mit Hilfe des Trends wird die Viskosität jetzt über den gesamten Tagesverlaufs optimal eingestellt.

 

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Schwarzlauge

Bei der Zelluloseherstellung entsteht nach dem Sulfatverfahren (ein chemischer Aufschluss- und Kochvorgang) Schwarzlauge, ein energiereiches Nebenprodukt aus Lignin, Wasser und Chemikalien, mit einem Trockensubstanzgehalt von ca. 15 %. In der Laugenlinie wird die Schwarzlauge auf ca. 75 % aufkonzentriert, um sie dann in einem Rückgewinnungskessel (Laugenkessel) zu verbrennen. Die entstehende Energie dient zur Erzeugung von Dampf, der für die Stromerzeugung genutzt und anschliessend dem

Produktionsprozess zugeführt wird.

 

Die auf dem Kesselboden gebildete Schmelze fliesst über Rinnen in den Schmelzlösebehälter. Hier werden durch verschiedene Verfahrensschritte bis zu 99 % der Chemikalien (Weisslauge) zurückgewonnen und erneut beim Holzaufschluss verwendet.

 

Nach bisherigen Verfahren stellt der hohe Schwefelgehalt der Schwarzlauge ein Problem für die technischen Anlagen dar. Inzwischen sind Aufschlussprozesse möglich, bei denen die anfallende Schwarzlauge schwefelfrei ist.

 

Aufgrund der hohen Feststoffkonzentration in der Schwarzlauge unterliegt der ViscoScope® Sensor einer erhöhten Abrasion. Daher werden die Sensoren aus Duplex SAF2205 gefertigt.

 

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